Medien : „Wok-WM“ nicht Sport, sondern Schleichwerbung

Der Medienrat Berlin-Brandenburg hat Stefan Raabs „Wok-WM“ der Jahre 2006 und 2007 beim Privatsender ProSieben wegen Schleichwerbung beanstandet. In den Sendungen seien Markennamen und Logos eingeblendet und benannt worden. Teams und Streckenabschnitte hätten Markennamen getragen. Auch habe es Bandenwerbung und Werbetafeln gegeben, teilte die Medienanstalt Berlin-Brandenburg als aufsichtsführende Behörde am Freitag mit. Die Argumentation von ProSieben, dass solche Werbung mit der üblichen Bandenwerbung bei Sportveranstaltungen und dem Teamsponsoring vergleichbar sei, wollte der Medienrat nicht gelten lassen. Die Prüfung der Verträge mit der Raab TV GmbH als Ausrichter habe ergeben, dass der Sender die Werbung hätte unterbinden können. Sanktionen muss ProSieben zunächst allerdings nicht fürchten. dpa

0 Kommentare

Neuester Kommentar