Medien : Wontorra sagt im DSF „Sorry Rudi“

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Sportmoderator Jörg Wontorra hat sich am Sonntag in der DSFSendung „Doppelpass“ öffentlich bei Schalkes Manager Rudi Assauer entschuldigt und die vor einer Woche gemachten Anspielungen auf dessen Alkoholkonsum zurückgenommen. „Ich möchte mich ganz offiziell entschuldigen. Sorry Rudi“, erklärte der 57 Jahre alte Wontorra, der betonte, er kenne Assauer schon seit 20 Jahren und habe sich mit ihm ausgesprochen. Damit ist die Angelegenheit, die unter der Woche für Aufsehen gesorgt hatte, für beide Seiten erledigt.

Der Manager des Fußball-Bundesligisten FC Schalke 04 hatte eine öffentliche Richtigstellung gefordert, nachdem Wontorra eine Woche zuvor in der DSF-Diskussionsrunde Anspielungen auf dessen Trinkgewohnheiten („Voll dabei“) gemacht hatte. Das DSF hatte sich sogleich von Wontorra distanziert, ihm zwei Tage später eine Abmahnung erteilt und wie Assauer eine öffentliche Erklärung gefordert. Der Moderator hatte sich bereits persönlich bei Assauer für seinen „Blackout“ entschuldigt. „Ich habe die Entschuldigung angenommen mit dem Hinweis, dass der Vorwurf in der nächsten Sendung gerade gerückt wird“, so Assauer.

„Das war absolut nicht in Ordnung. Seine Äußerungen haben mir und dem Verein geschadet“, betonte Assauer am Samstagabend im „Aktuellen Sportstudio“ des ZDF. „Dass ich ein Lebens-bejahender Mensch bin, weiß jeder. Aber mich in eine Ecke zu stellen, gehört sich nicht“, so der 61-Jährige. dpa

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