Medien : Worauf Eltern achten sollten: „Bei der Auswahl ein Wörtchen mitreden“

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„Sims 2“ und „Trackmania“, das sind ja alles Spaßspiele. Wollen Kinder nichts mehr lernen?

Stimmt schon: „Sims 2“ ist kein reines Lernprogramm. Kinder begreifen darin aber, dass Dinge, die sie machen, Folgen haben. Computerspiele werden von Kindern auch als IchFindung genutzt. Anders als bei anderen Rennspielen baut man sich bei „Trackmania“ eigene Strecken – eine Art unendliche Carrera-Bahn. Die Kreativität wird gefördert. Und „Löwenzahn 8“ ist ja auch ein unterhaltsames Lernprogramm.

Der „Tommi“ hat nur drei Sieger…

Wenn wir inflationär auszeichnen würden, verwässert das die Wirkung. Wir haben die drei besten Spiele bestimmt. Man könnte sagen, dass wir hart und ungerecht sind, aber wir wollen glaubwürdige Preise vergeben.

Was sollten Eltern beachten, wenn sie ihr Kind am Computer spielen lassen?

Eltern sollten bei der Auswahl dieser Spiele ein Wörtchen mitreden. Gewalt sollte nicht sein, aber wir müssen den Kindern auch gute Alternativen zu solchen Spielen bieten. Mit dem „Tommi“ sind Eltern auf der sicheren Seite.

Das Gespräch führte Till Frommann

Thomas Feibel. Journalist für Computer- und Kinderthemen. Gibt jedes Jahr einen „Kinder-Software-Führer“ heraus. Chef vom Berliner Büro für Kindermedien. „Tommy“-Vorsitzender.

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