Medien : ZDF-Doku: "Im Netz der Mordkommission"

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Kommissare und Journalisten haben einiges gemeinsam: Sie recherchieren, stellen Fragen, ermitteln. Beim Projekt "Im Netz der Mordkommission" war das nicht anders: Die beiden TV-Journalisten Michael Heuer und Heiner Gatzemeier begleiteten vier Jahre lang die Arbeit der Mordkommission in der niedersächsischen Kleinstadt Peine, beobachteten die Beamten bei ihren Ermittlungen und stellten wiederum selber Fragen. Doch trotzdem war es eine merkwürdige Umkehrung der Rollen, wie Gatzemeier festgestellt hat: "Um glaubwürdig zu sein, mussten die Kommissare ihre Distanz überwinden." Kamera und Mikrophon protokollierten nämlich auch ihr Privatleben, ihre Gefühle und ihre Ängste während der schwierigen und oft nervenaufreibenden Arbeit in drei Mordfällen.

Begonnen hatten die Autoren ihre Dreharbeiten im Oktober 1996, als die 18-jährige Yasmin Stieler aus Uelzen ermordet wird. Dass kurz darauf zwei weitere Morde in nächster Umgebung folgen sollten, konnte zu dem Zeitpunkt noch keiner ahnen. Mit dem Fund des erwürgten Markus Wachtel im März 1998 beginnt der erste von sechs Teilen der Serie, den das ZDF um 21 Uhr 15 zeigt. Mit der Reihe "Im Netz der Mordkommission" will das ZDF an die Doku-Soap-Formate "Frankfurt Airport" und "OP - Schicksale im Klinikum" anknüpfen.

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