Medien : Zehn ziehen wieder ins Dschungelcamp

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Unvergessen, weil erfolgreich: Die RTLShow „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ gehörte zu den wenigen Neuentwicklungen im deutschen Fernsehen, die in diesem Jahr beim Publikum einen nachhaltigen Eindruck hinterließen. Im Gegensatz zu „Kämpf um Deine Frau“, „Hire or Fire“ oder der „Beauty Queen“ schalteten das Urwald-Spektakel im Januar bis zu zehn Millionen Menschen ein. Jetzt legt RTL nach: An diesem Samstag startet die zweite Staffel, verbunden mit der Hoffnung, der Zuschauer werde in ähnlicher Weise auf die Show reagieren wie beim ersten Mal.

Die Kandidaten, fünf Frauen und fünf Männer, sollen sich zwei Wochen lang im selben Camp tummeln und sich dabei wieder ekligen Dschungelprüfungen stellen. Zum Schluss wird der Zuschauer wieder den Dschungelkönig bestimmen. Die Einnahmen aus den kostenpflichtigen Anrufen dienen der Refinanzierung des nicht preiswerten Projekts.

Der Kreis der zehn Mitspieler setzt sich aus bekannten und weniger bekannten Namen zusammen: Entertainerin Desirée Nick, Pornoproduzentin Dolly Buster, das Model Heydi Nunez-Gomez, Moderatorin Isabell Varell, Dieter Bohlens Ex-Freundin Nadja Abd el Farrag, Moderator Harry Wijnvoord, Musiker Fabrice Morvan, Ex-Fußballer Jimmy Hartwig, Schauspieler Willi Herren („Lindenstraße“) und – vielleicht – Berufskollege Carsten Spengemann, der durch die Show „Deutschland sucht den Superstar“ bekannt wurde. Jeden Tag melden sich live aus Australien die Moderatoren Sonja Zietlow und Dirk Bach, die durch ihre bissigen und lockeren Sprüche dem Treiben im Camp zusätzlichen Pepp gaben.

Ob den Prominenten aus der ersten Runde der Auftritt im Dschungel zwischen Kakerlaken- und Fäkalienbad wirklich etwas genützt hat? Caroline Beil erhielt mehrere Anschlussaufträge, Lisa Fitz wurde vom Saarländischen Rundfunk suspendiert, bekommt aber bei RTL eine eigene Reihe. Um Dschungelkönig Costa Cordalis wurde es stiller, „Superstar“-Zögling Daniel Küblböck ist kaum noch im TV zu sehen. dpa/Tsp

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