Zu meinem ÄRGER : AfD-Mann – gar nicht aus Meck-Pomm

Comedian und Radiomoderator Ingmar Stadelmann über den Wohnsitz eines AfD-Politikers und einen Geburtstags einer CSU-Legende. Ein Rückblick auf die Medienwoche.

Ingmar Stadelmann
Ingmar StadelmannFoto: Promo

Herr Stadelmann, worüber haben Sie sich in dieser Woche in den Medien am meisten geärgert?

Dass ich erst nach der Wahl rausgefunden habe, dass der Spitzenkandidat der AfD Meck-Pomm Leif-Erik Holm seinen Wohnsitz im Prenzlauer Berg hat. Das stand diese Woche in den Zeitungen. Da ist der gute Mann also immer schön hübsch aus Prenzlauer Berg, wo er glücklich und zufrieden mit Kind und 15,8 Prozent Ausländeranteil lebt, zum Hetzen nach Mecklenburg-Vorpommern rausgefahren, um sich dann abends in seinem Multikulti-Kiez vorm Schlafengehen noch einen Schawarma zu gönnen und glücklich und zufrieden einzuschlafen. Noch Fragen?

Gab es auch etwas in den Medien, worüber Sie sich freuen konnten?

Edmund Stoibers 75. Geburtstag! Hier der Anfang seiner feierliche Rede: „Wenn sie zu meinem Geburtstag in München ... mit zehn Minuten, ohne, dass Sie am Flughafen noch einchecken müssen, dann starten Sie im Grunde genommen am Flughafen ... am ... am Hauptbahnhof in München starten Sie in meinen Geburtstag.“

Ihre Lieblingswebsite?

Diese Woche ganz klar: Der gute alte Tommy Krappweis mit seinem Dunning Kruger Blues bei YouTube. Der Dunning-Kruger-Effect: „Wenn jemand inkompetent ist, dann kann er nicht wissen, dass er inkompetent ist. Die Fähigkeiten, die man braucht, um eine richtige Lösung zu finden, genau jene Fähigkeiten, die man braucht, um eine Lösung als richtig zu erkennen.“

Ingmar Stadelmann ist Stand-up-Comedian und Radiomoderator. Mit seiner Show „#humorphob“ tourt er durch Deutschland. Auf Pro7 wieder am 10. 10. mit „Mission Wahsinn - Für Geld zum Held“.

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