Zu meinem ÄRGER : Anstrengende Anne Will

"Das ist wohl auch ihr Job": Die Medien-Woche im Blick von Moderatorin Madita van Hülsen.

Madita van Hülsen
Madita van HülsenFoto: Phillip Eggers

Frau van Hülsen, worüber haben Sie sich in dieser Woche in den Medien denn am meisten geärgert?

Den Auftritt von Frau Merkel bei „Anne Will“ fand ich ja eigentlich richtig gut und stark. Man mag von der jetzigen Flüchtlingssituation halten, was man will, ich persönlich glaube tatsächlich, dass Frau Merkel einen Plan hat und sich sehr sicher ist in dem, was sie da tut. Anne Will hingegen fand ich etwas anstrengend, die fragt immer so piksend, aber das ist ja wohl auch ihr Job.

Gab es auch etwas in den Medien in dieser Woche, worüber Sie sich freuen konnten?
Ich habe durch Zufall „tagesschau 24“ eingeschaltet, da wurde ein Interview mit dem Set-Decorateur Bernhard Heinrich gesendet. Er war mit dem Spielberg- Film „Bridge of Spies" für einen Oscar nominiert. Ich liebe Biografien und Interview-Sendungen, da mich die Geschichte der Menschen interessiert. Ach ja und „Löwenzahn Classics“ auf ZDF. Klingt komisch, ist aber so.

Ihre Lieblings-Website/Video?
Die Seiten zu „Neo Magazin Royal“ mit Jan Böhmermann und „In Deutschland um die Welt“ mit Pierre M. Krause! Die beiden sind das Beste, was das deutsche Fernsehen seit einiger Zeit zu bieten hat.

Madita van Hülsen, Moderatorin „K1 Magazin“, Kabel Eins (Dienstags, 22 Uhr15). Mit „ Vergiss Mein Nie“ hat sie die erste Agentur für Trauerkommunikation und Erinnerungen gegründet.

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