Zu meinem ÄRGER : Groteskes zu Bushido

Die Medienwoche im Blick von niiu-Gründer Wanja Oberhof.

Wanja Oberhof.
Wanja Oberhof.Foto: Promo

Herr Oberhof, worüber haben Sie sich in dieser Woche in den Medien denn am meisten geärgert?

Die Diskussionen um das neue Album von Bushido nahmen zum Teil groteske Formen an. Seine Rechnung ist dabei voll aufgegangen. Er hat bewusst provoziert und die Medien sind voll drauf eingestiegen. Hier hätte man sicherlich besonnener reagieren und trotzdem klarmachen können, dass er zu weit gegangen ist.

Gab es auch etwas, worüber Sie sich freuen konnten?

Die Diskussion um die Bewertung der Person Edward Snowden wird in vielen Medien sehr offen geführt. Hier ist ein offener Diskurs richtig und wichtig. Besonders spannend war die wirklich gute Talkshow von Reinhold Beckmann. Die Journalisten Schirrmacher („FAZ“), Leyendecker („SZ“) und Greenwald („The Guardian“) haben hier klare Positionen vertreten und nicht so indifferent argumentiert wie unsere Politiker.

Ihre Lieblingswebsite derzeit?

Auf twitter.com konnte man sehr gut den Diskurs über Snowden verfolgen. Außerdem bleiben gruenderszene.de und deutsche-startups.de der wichtigste Branchenfunk für Gründer und Jungunternehmer.

Wanja S. Oberhof, Gründer der niiu GmbH. niiu ist eine individualisierbare Ipad- Nachrichten-App. Abonnenten stellen sich ihre persönliche Zeitung aus über 20 Publikationen zusammen.

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