Zu meinem Ärger : Immer diese Gerüchte …

Schäuble, der Terror und Vargas Llosa: Charlotte Seeling und ihre Medien-Woche.

Charlotte Seeling. Foto: Privat
Charlotte Seeling.Foto: Privat

Frau Seeling, worüber haben Sie sich in dieser Woche in den Medien denn am meisten geärgert?

Über die Spekulationen zur Nachfolge des kranken Finanzministers Schäuble. Ich finde es schamlos, wie verschiedene Parteien ihre Kandidaten in Position bringen und dass meine Kollegen von der Presse sich so ungeniert als „Gerüchteverbreiter“ einspannen lassen. Da geht es mir ähnlich wie bei den Terrorwarnungen aus den USA: Es wird eine allgemeine Unruhe in Europa verbreitet, ohne dass man konkrete Hinweise gibt, wo und wie man sich am besten schützen könnte.

Gab es auch etwas, worüber Sie sich freuen konnten?

Über den Deutschen Buchpreis, der zum ersten Mal in die Schweiz ging, an die im früheren Jugoslawien geborene Melinda Nadj Abonji. Auch die zweite Freude kam aus der Literatur: „Es hat seinen Charme“, schrieb Lothar Müller in der „Süddeutschen Zeitung“, dass der Literatur-Nobelpreis an den Peruaner Mario Vargas Llosa verliehen wird.

Ihre Lieblings-Website zurzeit?

www.briard-zucht.at. Dabei entspanne ich besser als beim Fernsehprogramm.

Charlotte Seeling ist Ko-Verlegerin und Chefredakteurin von „Alps“, dem neuen Magazin für alpine Lebensart. Seeling war früher Chefredakteurin von „Vogue“ und „Cosmopolitan“.

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