Zu meinem ÄRGER : Keine Atmosphäre der Angst schaffen

Wo bleiben denn die guten Nachrichten? Die Medien-Woche im Blick von Schauspieler Marc Benjamin.

Marc Benjamin
Marc BenjaminFoto: ARD Degeto/Hendrik Heiden

Herr Benjamin, worüber haben Sie sich in dieser Woche in den Medien denn am meisten geärgert?

In diesen Tagen, Wochen jagt ein Terroranschlag den nächsten, fürchterliche Ereignisse überhäufen sich. Darüber soll natürlich ausführlich berichtet werden, aber diese mediale Omnipräsenz ist kontraproduktiv. Wir dürfen keine Atmosphäre der Angst schaffen. Die Gesellschaft braucht Mut und Lebensfreude, denn das sind unsere Waffen. Wo bleiben denn die guten Nachrichten?

Gab es auch etwas in den Medien, worüber Sie sich freuen konnten?

Mein Held dieser Woche ist der Wetterbericht. Der Frühling ist da, der Sommer kommt.

Ihre Lieblingswebsite?

EarthEducationProject.org. Das Projekt setzt sich zum Ziel, den Teufelskreis der Armut in Nicaragua zu brechen. Auf dieser Seite habe ich haufenweise Schmuck, Taschen und Karten bestellt, die ich in meinem Umfeld verschenken werde, und helfe damit dem Projekt, Menschen mit Arbeit und Möglichkeiten zu stärken.

Marc Benjamin, 29, Schauspieler, aktuell mit „Eddie The Eagle“ im Kino, und mit dabei in der fünften Staffel der US-Agenten-Serie „Homeland“ (Sonntag, Sat1, 23 Uhr 05)

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