Zu meinem ÄRGER : Mitleid mit Kiewel!

Frau Müller, worüber haben Sie sich in dieser Woche in den Medien am meisten geärgert?

Schade, dass es jetzt ausgerechnet Andrea Kiewel trifft. In Sachen Werbung würden mir ganz andere, vor allem ein paar Herren, einfallen. Unglaublich, wie die Geschichte von Marco instrumentalisiert wird. Nicht schön, wie der Schmidt den Pocher mobbt. Nicht nachvollziehbar, wie Grundrechte und Datenschutz zwischen Innenpolitik und Internet zerrinnen. Und jetzt wird auch noch das Rauchen verboten.

Gab es auch etwas, worüber Sie sich freuen konnten?

Über Til Schweigers neue Komödie „Keinohrhasen“, über ein Superjahr für den Film und sehr positive Prognosen für den Medienstandort 2008. Aus der Politik gab es nur gute Nachrichten: Berlin und Brandenburg erhöhen ihren Beitrag für Film- und Standortförderung für 2008 und 2009 um insgesamt drei Millionen Euro. Und aus Brandenburg kam noch ein Nachschlag von 1,5 Millionen für 2007. Geld für gute Filme und innovative Projekte, die den Standort fit machen für die digitale Zukunft. Eine kluge Investition für Wachstum und Arbeitsplätze.

Petra Müller ist Geschäftsführerin beim Medienboard Berlin-Brandenburg.


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