Medien : Zu meinem Ärger: Uwe Walnsch, Marketingchef des Radiosenders Berliner Rundfunk 91!4

Herr Walnsch[worüber haben Sie sich in der v]

Herr Walnsch, worüber haben Sie sich in der vergangenen Woche in den Medien am meisten geärgert?

Neben der Kriegsberichterstattung über MKS und BSE, die sicher noch die nächsten Wochen den Blätter beherrschen wird, hat mich als aktiver Fußballspieler und natürlich auch als Fußball-Interessierter die zeitversetzte Übertragung des Spiels Manchester United gegen Bayern München geärgert. Nach der Debatte über die Übertragung der WM bei den Öffentlich-Rechtlichen haben nun auch die privaten Fernsehstationen enttäuscht und den Volkssport Fußball nur einer ausgesuchten Pay-TV-Gemeinde zuteil kommen lassen. Da lobe ich mir die Vorzüge des Privatradios, das jeder schnell, ohne Gebühren und Decoder nutzen kann.

Gibt es auch etwas, worüber Sie sich gefreut haben?

Nach den vielen verspäteten Aktionen der Vereinten Nationen im ehemaligen Jugoslawien wurde nun endlich mit der Verhaftung von Slobodan Milosevic ein wichtiges Signal in Richtung Frieden im Balkan gesetzt. Jetzt sollte auch den Serbenführer Karadzic das gleiche Prozedere erwarten, damit die notwendig wichtige Rolle des UN-Tribunals in Den Haag weiter gestärkt wird. Lange genug wurde bei diesem Thema zu schnell zur Tagungsordnung übergegangen anstatt zu handeln.

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