Zu unserem ÄRGER : Mausi Lugner musste ins Camp

Herr Stermann, Herr Grissemann, worüber haben Sie sich in den Medien in dieser Woche am meisten geärgert?

Österreich ist enttäuscht. RTL hat ein leeres Gefühl in jeder Österreicherin hinterlassen. Mausi Lugner, die Ex-Frau von Baumeister Richard „Opernball“ Lugner, war seit Wochen in Australien als Ersatzkandidatin in Wartestellung, und nichts passierte. Die Kandidaten bluteten aus dem Mund, brachen sich ihreWirbelsäulen und starben an Altersmüdigkeit, aber Frau Lugner durfte nicht ins Dschungelcamp. Dabei wurde die Show in Österreich vor allem mit der Lugnerin beworben. Und alle hätten’s gern gesehen, wie die Würmer sich davor ekeln, in ihren Mund krabbeln zu müssen.

Gab es auch etwas, worüber Sie sich freuen konnten?

Die Langzeitdoku von „Stern TV“ über eine asoziale Familie in Ostdeutschland. Vor 15 Jahren interviewten sie den neunjährigen Sohn, der von der Schule geflogen war, weil er mit selbstgebastelten Schlagstöcken Schüler und Lehrer attackiert hatte. Was willst’n mal werden, wurde der blonde Bub gefragt. Skinhead, sagte der vor 15 Jahren. Dann Schnitt, er heute. Ein torkelnder Skinhead. Schön, wenn Träume wahr werden.

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