Der Tagesspiegel : Mehr als 50 000 freiwillige Feuerwehrleute

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Die brandenburgischen Feuerwehren haben im vergangenen Jahr 1840 Menschen aus gefährlichen Situationen gerettet. Insgesamt seien sie 74 800mal zu Einsätzen gerufen worden, sagte Innenminister Jörg Schönbohm (CDU) bei der Vorstellung des Brand- und Katastrophenschutzberichtes 2002.

Besonders hoch sei das Engagement der mehr als 50 000 freiwilligen Feuerwehrleute, sagte Schönbohm. Zusammen mit den rund 4000 Freiwilligen in den verschiedenen Hilfsorganisationen bildeten sie das Rückgrat des Zivil- und Katastrophenschutzes in Brandenburg.

Neben den Freiwilligen Feuerwehren gibt es in Brandenburg fünf Berufsfeuerwehren mit 509 aktiven Angehörigen und acht anerkannte Werksfeuerwehren mit 603 Mitgliedern. Hinzu kommen 1100 Jugendfeuerwehren mit 14 500 Mitgliedern. 13 Prozent der aktiven Feuerwehrleute sind weiblich.

Von den 74 800 Einsätzen im vergangenen Jahr entfielen laut Schönbohm 9423 auf Brände, 27 819 auf technische Hilfeleistungen sowie 32 581 auf Notfalleinsätze. Bei den Einsätzen im Jahr 2002 wurden 558 Feuerwehrangehörige verletzt. Tote waren nicht zu beklagen. dpa

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