Meinung : Abseitsfalle

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Auch die niederländische Zeitung „Volkskrant“ beschäftigt sich mit dem Europa-Besuch von US-Präsident George W. Bush:

Es ist nicht auszuschließen, dass Bush in Westeuropa nicht nur auf schöne Worte stößt, sondern auch auf Demonstrationen und Kritik. Moskau dürfte diesmal kein Problem darstellen. Putin hat eine Vereinbarung über weitere Abrüstung und über die Kündigung des ABM-Vertrags getroffen. Er unterstützt den Kampf gegen den Terrorismus und macht den USA Platz in Zentralasien. Man könnte fast meinen, dass Bush in Europa künftig die Russen bevorzugt. Das wäre eine ironische Wendung der Geschichte. Aber es sollte auch eine Warnung sein an die europäischen Bundesgenossen, dass sie aufpassen müssen, im traditionellen Dreiecksspiel zwischen Amerika, Westeuropa und Russland nicht ins Abseits zu geraten.

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