Meinung : Am Ende vorn

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Die Deutschen und ihre Ministerpräsidenten: An der Spitze stehen Matthias Platzeck, Klaus Wowereit und Kurt Beck. Mit denen ist die Mehrheit am meisten zufrieden, in dieser Reihenfolge. Das erst einmal vorweg: Die Umfrage, wiewohl repräsentativ, ist nur ein Ausschnitt, Schwankungen sind möglich. Dennoch ist sie immerhin ein ernst zu nehmender Anhaltspunkt dafür, wie die „Menschen draußen im Lande“ (Ex-Ministerpräsident Kohl) die Wirklichkeit erleben. Da müsste, sagen wir, Angela Merkel bange werden. Zwei Länder, die in allen Bewertungen unten stehen, haben demnach die fähigsten Regierungschefs. Also, richtig ist: Nicht die Taten bewegen die Menschen, sondern die Worte über die Taten. Wer es versteht, den Menschen zu erklären, warum es seinem Land wie geht, der wird gemocht, dem wird vertraut. Selbst in schwierigster Lage. Was die an der Spitze freuen wird, zum Beispiel Wowereit im Wahlkampf. Aber ganz besonders Beck (dessen Land es im Übrigen besser geht). Denn rechnet er das Ergebnis um, hat der SPD-Chef überall eine Chance. Hinzu kommt noch: Gold, Silber und Bronze gehen an Sozialdemokraten. Die Herren Christdemokraten kommen später. Da wenigstens muss Merkel nicht bange werden. cas

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