Meinung : Amerikas Hegemonie Amerikas Beitrag Amerikas Interesse

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„The Independent“ (London) kommentiert das Abrüstungsabkommen:

Der Kontrast zwischen der dreiseitigen Vereinbarung, die Bush und Putin nach zielstrebigen Verhandlungen unterzeichnet haben, und den nicht enden wollenden Abrüstungsverhandlungen in Genf in den 70er Jahren könnte nicht größer sein. Trotz aller Einschränkungen war die Zeremonie im Kreml historisch; sie markiert das Ende des atomaren Rüstungswettlaufs zwischen Russland und den USA. Es war ein wichtiger, ein symbolischer Moment der Anpassung an die neue Weltordnung: welche sich als eine Ära amerikanischer Hegemonie herausstellt.

Der konservative „Le Figaro“ (Paris) analysiert Bushs Europa-Reise:

„Die Schauplätze sind notwendige Etappen, aber auch Symbole für Amerikas Beitrag zu einem demokratischen Europa. Zunächst Berlin und damit die Erinnerung an den Kampf gegen den Kommunismus. Am Montag die Strände der Normandie, an denen die Alliierten an Land gingen, um die Nazis zu vernichten. Dazwischen der Besuch in Russland, der das Ende des Kalten Krieges unterstreicht. Offensichtlich findet Washington doch Gefallen daran, die Europäer an diese Wahrheiten zu erinnern. Zumal die Europäer sich doch so gern streitlustig geben.

Die „Neue Zürcher Zeitung“ meint zum Kaschmir-Konflikt:

Westliche Diplomaten geben sich in Delhi und Islamabad die Klinke in die Hand. Doch wie im Nahen Osten sind wohl, wenn überhaupt, allein die USA in der Lage, den nötigen Druck auf die Streitparteien auszuüben. Amerikanische Sicherheitsberater scheinen den Ernst der Lage erkannt zu haben. Sie äußern sich sehr besorgt über die jüngsten Entwicklungen. Außer wegen der Gefahr eines Nuklearkrieges wollen die USA auch deshalb eine Eskalation in Südasien verhindern, weil sie ihren Feldzug gegen den Terrorismus in der Region stark beeinträchtigen würde.

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