Leserdebatte : Womit behelfen Sie sich bei Schnee und Glätte?

Während noch über den Ausnahmezustand diskutiert wird, wird dank Blitzeis und Schneefall auf Berlins Straßen längst schon geschlittert, gestolpert und gestürzt. Wie helfen Sie sich bei Glätte? Diskutieren Sie mit!

Jedes Jahr das gleiche Spiel: der Winter kommt überraschend. Doch was tun, wenn die Schuhkrallen noch im Geschäft liegen?
Jedes Jahr das gleiche Spiel: der Winter kommt überraschend. Doch was tun, wenn die Schuhkrallen noch im Geschäft liegen?Foto: dpa

Jedes Jahr das gleiche Spiel - die Natur überrascht uns und der Winter ist plötzlich da. Mit all seinen Widrigkeiten, vom Glatteis bis zum Schneefall, wird der tägliche Arbeitsweg zum rutschigen Parcours. Der Globetrotter unter uns lächelt nun milde und holt sein Outdoor-Package inklusive Daunenjacke und Schuhkrallen aus dem Schrank. "Es gibt kein falsches Wetter, nur ... ." Doch was ist mit uns anderen? Nicht jeder will Geld für Schuh-Schneeketten, Spikes und Co. ausgeben.

Not macht bekanntlich erfinderisch. So gibt es einige bewährte Hausmittel, die sich viele Berliner zunutze machen.

Der Klassiker: Socken! Nicht nur im Schuh recht angenehm zu tragen, verhelfen sie gerade, wenn man sie über den Schuh zieht, zu einem halbwegs festen Tritt. Auch Einweckgummis leisten einen guten Dienst. Schon unsere Großmütter wussten sich bei Glätte zu helfen, indem sie je einen Einweckgummi über Kreuz um die Schuhsohle banden.

Der Geheimtipp: Wem der Einweckgummi allein noch nicht reicht, der kann mit zwei handelsüblichen Schwämmen aus Stahlwolle noch aufrüsten. Je einen Schwamm in der Mitte zerschneiden und an Schuhspitze und Hacken mit einem Einweckgummi befestigen.

Womit behelfen Sie sich bei Schnee und Glätte?

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Blitzeis in Berlin

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Blitzeis: Ausnahmezustand in Berlin

Berliner Winter und Sonnenschein. So schön sieht der Britzer Garten im Schnee aus. Auch wenn es gerade schon wieder taut: Schicken auch Sie uns Ihre Berliner Winterbilder der letzten (oder hoffentlich noch kommenden) Tage an leserbilder@tagesspiegel.de!

Für die Mutigen: Wer unbedingt bei derzeitiger Witterung noch Radfahren muss, kann sich, um kein Geld für Spikemäntel auszugeben, mit Kabelbindern behelfen. Im Abstand von zehn Zentimetern fest um Mantel und Felge gebunden, greift hier so mancher Fahrradreifen, der sonst bei Glätte durchdrehen würde. Dennoch gilt auch hier: Wer sein Fahrrad (und sich) liebt, der schiebt.

Allgemein gilt: urbane Entschleunigung. Die Glätte akzeptieren und sich entsprechend angepasst fortbewegen. Mit kleineren Schritten kommt man auch an sein Ziel.

Was gibt es noch für bewährte Hausmittel?

Wie verhelfen Sie sich gerade zu einem festen Tritt?

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