In Europa wird ein Maulkorb schneller gefertigt als jedes Gegenargument. Ein Gastkommentar des Politikwissenschaftlers und Historikers Hamed Abdel-Samad.
Europas Auseinandersetzung mit dem Islam befindet sich noch im infantilen Zustand. Infantil sind ebenfalls die Anforderungen und Ambitionen vieler Euro-Muslime. Das jetzt häufig als überraschend bezeichnete Votum der Schweizer gegen den Bau von Minaretten kommt mir in keiner Weise überraschend vor. Es ist eine natürliche Folge des Auseinanderdriftens der politischen und der öffentlichen Meinung bezüglich des Islam in ganz Europa. Während weite Teile der europäischen Bevölkerung berechtigte Ängste vor dem Islam haben, sehen die meisten Politiker die jüngste abrahamitische Religion und deren Anhänger als Bestandteil Europas. Sie liefern ihrer Bevölkerung dafür aber keine schlagkräftigen Argumente.
Aus Angst oder aus politischem und wirtschaftlichem Kalkül wird eine Appeasementpolitik gegenüber dem Islam betrieben, während die Ängste der eigenen Bevölkerung aus der politischen Debatte ausgeblendet werden. Nur im Rahmen einer scheinheiligen Integrationsdebatte tauchen diese Bedenken verkleidet wieder auf. Jedem Politiker, der es wagt, sie offen zu thematisieren, wird sofort Populismus und Stimmungsmache vorgeworfen. Eine Anzeige der Grünen gegen den Betroffenen wegen Volksverhetzung lässt gewöhnlich nicht lange auf sich warten. Und so wird der Maulkorb schneller gefertigt als jedes Gegenargument. Ergebnis: Das Volk verhetzt sich selbst, und die Angst vor dem Islam schlägt in Ressentiments um.
Für Nietzsche entsteht ein Ressentiment aus dem subjektiven Gefühl, ständig ungerecht behandelt zu werden. Und so sieht er die Psychologie des Ressentiments als Selbstvergiftung durch eine unvollzogene, gehemmte Rache. Rachegedanken, die nicht ausgeführt werden, seien laut Nietzsche wie ein Fieberanfall, den man nie loswird. Diese Metapher erklärt sowohl die antieuropäischen Ressentiments seitens der Muslime als auch antiislamische Ressentiments seitens der Europäer. Beide sind Ergebnis eines jahrhundertealten Fieberanfalls, der sich durch Misstrauen, Unehrlichkeit und unvollzogene Wutausbrüche nährt.
Vor acht Jahren entschied sich ein wütender Moslem, seinen Rachegelüsten freien Lauf zu lassen und jagte die Twin Towers von New York in die Luft. Er hat den Ton angegeben und seitdem tanzen wir alle nach seiner Pfeife. Die dänische Zeitung „Jyllands Posten“ antwortete vier Jahre später und platzierte eine Bombe im Turban des Propheten. Aufgebrachte Moslems gingen auf die Straße und bewarfen westliche Botschaften mit Molotowcocktails, um den Vorwurf des Terrorismus von ihrem Propheten abzuwenden. Kurz danach warf der Papst in seiner Regensburger Rede dem Islam vor, unvernünftig und gewalttätig zu sein. Wiederum gingen Muslime, unvernünftig und gewalttätig, auf die Straße, um auch diesen Vorwurf zu entkräften.
„Jyllands Posten“ brach mit den Mohammed-Karikaturen ein Tabu und so verlor das Land seine Jungfräulichkeit. Nun scheint auch die Schweiz ihre Unschuld verloren zu haben. Dafür bin ich den beiden Ländern sehr dankbar. Diese beiden Vorgänge haben keine neue Realität geschaffen, sondern die Gemütslage beider Seiten deutlicher gemacht. Europa hat Angst vor dem Islam, und Moslems wissen nicht, wie sie darauf reagieren können. Die Maulkörbe, die die Muslime den Islamkritikern zu verpassen versuchten, bewirkten genau das Gegenteil. Die islamische Überempfindlichkeit gegenüber Kritik führte zur Entstehung einer verkrampften Streitkultur, wo deutliche Meinungen unerwünscht waren.
Nach dem 11. September begnügten sich die islamischen Gemeinschaften in Europa mit Lippenbekenntnissen zu der Demokratie und leisteten kaum Beitrag zur Aufklärung. Als wäre nichts passiert, forcierten sie den Bau von repräsentativen Moscheen weiter, ohne die örtliche Bevölkerung dafür reichlich zu sensibilisieren. Oft gingen sie mit der Brechstange in die Debatte und gingen auf die Ängste und Bedenken ihrer Nachbar nicht ein. Statt sich der Debatte zu stellen, sind die meisten Muslime in Europa mit sich selbst beschäftigt. Ihre unreflektierte Verteidigung des Islam und ihre nur zögerliche Distanzierung vom Terrorismus ließen die Angst und das Misstrauen der Europäer ihnen gegenüber wuchern.
Dänemark und die Schweiz haben ihre Jungfräulichkeit verloren, und das ist gut so. Die kleinen Staaten haben angefangen und bald werden die großen auch folgen. Auch wenn es vielen nicht passt, finde ich es besser, wenn die Menschen laut und deutlich sagen, wie sie denken und was sie empfinden. Erst dann kann man ihnen antworten.
Ich hoffe, Moslems in der Schweiz und überall auf der Welt werden dieses Mal anders reagieren und das Votum der Schweizer als Anlass für eine differenzierte Debatte ohne große Emotionen sehen. Ich hoffe ebenfalls, dass Schweizer und Europäer erkennen werden, dass der Baustopp von Minaretten oder Moscheen kein Beitrag zur Abwehr gegen den fundamentalistischen Islam sein kann. Denn wenn Ali mich mit einem Messer bedroht, hilft es überhaupt nicht, wenn ich seinem Kind den Spielball wegnehme!
Der Autor ist Politikwissenschaftler und Historiker an der Universität München und Autor des Buches „Mein Abschied vom Himmel. Aus dem Leben eines Muslims in Deutschland“ (Fackelträger).
(Erschienen im gedruckten Tagesspiegel vom 01.12.2009)
Kommentare [ 108 ] Kommentar hinzufügen »
Auch das Interview mit Alaa Al-Aswani war offen und treffend.
Es scheint so, dass aufgeklärte Muslime besser in der Lage sind, die Probleme und ihre Hintergründe klar auszusprechen als jeder deutsche Journalist, geschweige denn ein deutscher Politiker.
Danke TSP für diesen Artikel.
Danke an Herrn Hamed Abdel-Samad.
Allerdings bin ich nicht sicher, ob wir beide nicht genau die entgegengesetzten Extreme meinen... ;-)
Als 1348 in ganz Europa Pestepidemien ausbrachen, wurden die Juden beschuldigt, sie hätten Brunnen vergiftet und vielerorts auf dem Scheiterhaufen verbrannt, u.a. in Bern, Solothurn, Basel und Zürich. Die überlebende jüdische Bevölkerung wurde des Landes verwiesen, und so gab es in der Schweiz bis ins 19. Jahrhundert fast keine Juden." (wikipedia)
Frau Sandberg aus Norwegen hat sich 2000 mit der "Überfremdung" durch 500.000 Italiener auseinandergesetzt, die Max Frisch in den 60er Jahren diskutierte.
http://www.uni-due.de/literaturwissenschaft-aktiv/nullpunkt/pdf/frisch_ueberfremdung1.pdf
2009: "Der Europarat hat die Schweiz für ihren Umgang mit Ausländern kritisiert. Besonders Muslime, Türken oder Afrikaner würden bei der Suche nach Arbeit, Unterkunft und Einbürgerung benachteiligt." (Fokus)
Aber wir dürfen jetzt lernen, dass die Muslime ja selbst schuld sind. Ist klar. Zum Glück gab es 1294 keine Zeitungen, in denen man hätte schreiben können, die Juden seien zu empfindliich.
Sie versuchen hier Parallelen zu ziehen von Situation der Juden im Spätmittelalter zur heutigen Situation der Muslime in Europa. Auf der einen Seite stand eine vollkommen rechtlose Existenz, keinerlei Schutz vor Übergriffen bei Pogromen, auf der anderen Seite geben Sie Benachteiligung bei der Suche nach Arbeit, Unterkunft und Einbürgerung an. Das gleichzusetzen, ist grotesk! Es ist sicher schwierig, wenn Menschen bei Wohnungs- und Arbeitssuche benachteiligt werden, aber es ist das Resultat eines weltweit verbreiteten Phänomens: Arbeit und Wohnung vergibt man überall auf der Welt am liebsten an die, die man kennt, oder die, die einem ähnlich sind (deshalb fördern Männer in den oberen Etagen auch mit Vorliebe andere Männer). Oder glauben Sie, ein Mitteleuropäer hätte z.B. in Ägypten bei gleicher Qualifikation die gleiche Chance auf einen Arbeitsplatz, wenn er mit einem Ägypter konkurriert, der eine guter Bekannter des Cousins des Arbeitgebers ist?
Und als kleiner Zusatz zu der von Ihnen erwähnten Ritualmordlegende: lebendig ist diese Legende noch innerhalb der muslimischen Gemeinschaft. In der syrischen Vorabendserie „Al Shatat“ (zu sehen auf einem Sender der Hisbollah) wurde z.B. gezeigt, wie ein christliches Kind von Juden geschlachtet wurde, um dessen Blut zum Backen ritueller Speisen zu verwenden. Der Direktor des Senders äußerte sich zur Kritik aus dem Ausland: „Die Serie zeigt die Wahrheit und nichts als die Wahrheit.“ (Da Sie wikipedia als Quelle angeben, hier auch der entsprechende Link: http://de.wikipedia.org/wiki/Ritualmordlegende)
Auf einmal erscheinen Beiträge in deutschen Zeitungen, die noch vor zwei Tagen undenkbar waren.
Ja, die Schweizer Bürger haben sich um EUROPA verdient gemacht.
vielen Dank für diesen hervorragenden, mutigen und couragierten Gastkommentar!
Es ist wohltuend eine solch konkrete und letztendlich auch zielgerichtete, konstruktive Stellungnahme zu lesen.
Davon könnten sich viele "Meinungsmacher" hierzulande eine gehörige Scheibe abschneiden.
Von vielen die sich zur politischen, gesellschaftlichen oder wirtschaftlichen Elite zählen werden immer noch Ursache und Wirkung verwechselt. Sie arbeiten damit den "Totengräbern" der europäischen Demokratie zu.
Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Mut Dinge offen auszusprechen, den nötigen Schutz und auch persönliche Unterstützung!
Danke auch an den TSP der Ihnen diese Möglichkeit zur Veröffentlichung gab.
Ein freundlicher Gruß
Andreas Lindblom
Na, da waren doch ein paar mehr Muslime dran beteiligt, oder? Und die massenhafte Freude in den islamischen Ländern, wollen Sie die etwa unterschlagen beim Differenzieren?
Es gibt Dinge, Einstellungen und Lebensweeisen, die passen nicht zusammen. Raucher und Nichtraucher in einem Zimmer: sehr schwierig.
Dabei sind Dogmatiker und Millitante auf beiden Seiten völlig kontraproduktiv. Die alte menschlische Methode: Willst du nicht mein Bruder sein, dann schlag ich dir den Schädel ein, funktioniert nämlich nicht mehr. Schon seit Kain und Abel.
Die Schweizer haben votiert, wohl weil ihnen die Kultur des Islam insgesamt als unheimlich, fremd und restriktiv, nach westeuropäischen Normen, vorkommt. Und die Muslime wundern sich, sind zornig. Und eine Reihe von Menschen stellt sich auf ihre Seite weil sie der Meinung sind es würde ausgrenzung und Fremdenfeindlichkeit betrieben. Das ist sachlich nur zum Teil richtig. Wenn einem etwas unheimlich ist nähert man sich mit einiger vorsicht an. Und wenn es Grund zur Annahme gibt dieses wäre potentiell gefährlich und könnte das Gefüge der Gesellschaft völlig umkrempeln mit unabsehbaren Folgen dann beginnt man zu mauern und zu kämpfen.
Von einigen Leuten wird immer wieder Offenheit für Neues, Anderes verlangt, sie lassen nur außer Acht das die meisten Menschen einen sicheren Platz brauchen an den sie sich geistig und moralisch zurückziehen können, einen Ort an dem der Status Quo herrscht, um in ruhe nachdenken zu können. Gerät dieses Refugium in Gefahr....
Religion ist Privatsache, sie hat im öffentlichen Raum nichts zu suchen. Insofern sollte man vielleicht darüber nachdenken Kirchen, Moscheen und Synagogen grundsätzlich zu schleifen, alle religiösen Würdenträger ins Exil zu schicken. Womöglich würde das das Leben friedlicher gestalten.
Es ist doch ganz einfach einen Kompromiss zu finden: Ich steck mir eine an, sie reißen das Fenster auf.
Das geht dann solange bis einer den anderen wegen "Mordversuch" verklagt.
Übrigens: Ich Zweifel bin ich als Raucher derjenige der im WTC saß als die Jets da reinflogen.... Habe das übrigens damals Live in CNN verfolgen können (den zweiten Einschlag), das war ein Anblick den ich wahrscheinlich nicht vergessen werde. Daher gewisse Vorbehalte gegen Leute die ihre Religion als Dogma ausüben. Auf der anderen Seite gebietet die Toleranz es jedem zu zugstehen seine Religion auszuüben. - Aber braucht man dazu sogenannte "Gotteshäuser"?
Dann muss man Anreize schaffen und die Rahemenbedingungen ändern. Erstens: wenn er auszieht, bekommt er eine Stange Zigaretten geschenkt. Zweitens: er bekommt keine Zigaretten mehr in der Wohnung geschenkt. Drittens: er darf seine Verwandten nicht auch alle in die Wohnung ziehen lassen. Was wir dringend brauchen, ist eine vernünftige Einwanderungsgesetzgebung, die den Zuzug in die Sozialsysteme stoppt. Und wir brauchen neue Gesetze für die Gewährung von Sozialhilfe, die mit dem Aufenthaltsstatus verknüpft werden.
Aber sie werfen da Zuzugspolitik mit Religionsausübung durcheinander, das kann nicht funktionieren weil es im Grunde nicht zusammengehört.
Was soll man also tun? Zuerst muß man alle jene Personen die sich eines Gesetzesbruchs schuldig gemacht haben und nicht den Paß ihrer Aufenthaltsortes haben. Repatriieren nennt man das.
Als nächstes verschafft man all jenen eine Heimreise die keine gültige Aufenthaltsgenehmigung haben (politische Flüchtlinge lassen wir bis zur Klärung des Status außen vor - ich schicke niemanden sehenden Auges in seinen möglichen Tod - ausgenommen millitante Nichtraucher (Grins))
Zur gleichen Zeit startet man Kampagnen um die restlichen Emigranten davon zu überzeugen das sie, wenn sie bleiben möchten, sich bitte sehr anpassen möchten und anstreben sollten die Sprache ihres Gastlandes zu erlernen - und das ihr eigenes Gastrecht empfiehlt die Sitten und Gebräuche der Gastgeber zu respektieren. Ich latsch doch auch nicht in Straßenschuhen durch eine Moschee oder stell mich in Istambul hin und brülle: Sch.. T... - so was tut man nicht.
Wenn die Leute beten wollen und meinen das tun zu müssen, bitte sehr, dagegen ist nicht einzuwenden. Sollten sie aber versuchen mir ihr Gebetbuch um die Ohren zu dreschen um mich zu bekehren... nun ja, dann greif ich mir halt den dicksten Wälzer in meinem Regal (das ist ein Atlas im normalen Buchformat, an die 1500 Seiten) und hau zurück. Und wenn das nicht reicht gibts noch was mit nem Nachschlagewerk - sozusagen als Nachschlag. Ich weiß, das klingt brutal aber manchmal.. grobe Klötze, grobe Keile.
:-)
"Während weite Teile der europäischen Bevölkerung berechtigte Ängste vor dem Islam haben, sehen die meisten Politiker die jüngste abrahamitische Religion und deren Anhänger als Bestandteil Europas" - ich glaube kaum, dass die meissten europ. Politiker diese als Bestandteil Europas ansehen. Eher glaube ich, dass Europas Politiker, und hier im Besonderen die deutschen Politiker salopp gesagt nicht die Eier haben, ihre tatsächliche Meinung zu vertreten. Die linke Stimmungsmache greift noch, aber dies bröckelt stark. Unsere Politiker haben schlicht Angst um ihre Karriere!
Aufklärung? Ich bitte 'drum.
Folgt ein Mohammedaner nicht mehr dem Koran, der unmißverständlich partiell zur Gewalt aufruft, ist er dann noch ein Mohammedaner? Darf er diesem Buch überhaupt abschwören?
Für jede Antwort wäre ich dankbar.
(Auf den Vergleich mit der Bibel bitte ich zu verzichten, da er weder meine Fragen beantwortet, noch fehlerfrei ist.)
Es gibt zahl reiche Möglichkeiten, sich über den Islam, zu erkundigungen.
Wenn Sie hier einen "Aufklärer" suchen,wird mann sie ignorieren mit Ihren Ignoranz.
Provozieren können Sie hier Niemanden.Dafür sind bestimmt manch einer viel Geduldiger ,als Sie.Denn Sie versuchen einem mit Ihren Übereifer, die Chance der Dialoge, zu entnehmen.
Von Ihren klitze kleinen Steinen, kommt schon niemand zum Stolpern.Darauf können Sie sich gefasst machen.
Meine Versuche, mich aufklären zu lassen, scheiterten leider immer in dünnphrasigen Scheinheiligkeiten.
Eine konkrete Antwort auf meine Frage habe ich bis heute nicht bekommen.
Wenn eine Religion der Meinung ist, Gewalt gegen Andersgläubige oder Ungläubige ist richtig, dann ist das nicht akzeptabel.
Wer den Aufrufen zur Gewalt nicht folgt, bleibt deshalb immer noch ein religöser Mensch, also Moslem bleibt Moslem, Christ bleibt Christ und Jude bleibt Jude, um nur mal drei Beispiele zu nennen.
Und ich dachte die Abstimmung hat nichts mit Fremdenfeindlichkeit sondern nur mit religioeser Architektur zu tun :->
In diesem Sinne auch mein Dank für den Kommentar von Herrn Abdel-Samad. Konfrontation wie in der Schweiz ist keine Lösung, aber ignorieren der Bevölkerung und eine Protestwahl gleich als pure Intoleranz hinstellen auch nicht. Die Probleme liegen viel tiefer, als die Politiker wahrhaben wollen.
mfg,
Dinsdale
> ... das wär doch mal was, oder?
Na erstmal abstimmen ob sie in nicht-katholischen Regionen erlaubt sind.
Erfreulich ist er, weil er präzise und ohne Schaum vor dem Mund sagt, was Sache ist.
Traurig ist: Man muss schon selbst Muslim sein, um sich so eine Äußerung überhaupt erlauben zu können. Bei jedem anderen wären im Falle des Falles Karriere und Ansehen in Gefahr.
MFG
Hamed Abdel-Samad legt den Finger in die islamischen Fehler und in die Verlogenheit und Feigheit der deutschen Multikulturalisten, wie es kein Deutscher je dürfte - ohne umgehend des Rassismus, des Rechtsradikalismus, des Faschismus, de Kleingeisterei, der Befangenheit, der Dummheit uvam bezichtigt zu werden.
offensichtlich kann und darf ein kritischer muslim (deutscher?) das aussprechen, was einem kritischen deutschen oder auch schweizer aus gründen der p.c. nicht ohne die keule möglich ist.
Ich danke Ihnen für Ihre Offenheit und hoffe, dass die Tagesspiegelleser noch öfter in den Genuss Ihrer Kommentare kommen ohne, dass Sie in irgendeiner Form Repressalien ausgesetzt sind.
Danke Herr Abdel-Samad!!!!
Viele Grüße