Meinung : Arbeitsamt, reloaded

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Endlich wieder ein deutscher Film mit OscarChancen: „Arbeitsamt reloaded“. Begeisternde Spezialeffekte, noch nie gesehene Bilder, unglaubliche Enthüllungen! Der auserwählte Arbeitslose Neo findet heraus, dass den Menschen die Existenz von Arbeitsplätzen von einem gigantischen Computerprogramm, dem „Arbeitsamt“, nur vorgegaukelt wird. Der Widerstandskämpfer Morpheus (Michael Sommer) befreit ihn aus diesem Programm und bringt ihn auf sein Kampfschiff „August Bebel“, wo er sich in die stets in Latex gekleidete Trinity (Ursula Engelen-Kefer) verliebt, die von Talkshow zu Talkshow fliegen kann. Der hinterhältige Merowinger (Gerhard Schröder) setzt die krakenartigen Wächter der „Agenda 2010“ gegen die Aufständischen ein und schickt ihnen die hinterhältigen Killer-Zwillinge (Florian Gerster / Guido Westerwelle) auf den Hals, die sich blitzschnell in Arbeitgeberpräsidenten verwandeln und durch massive Tarifverträge gehen können wie durch Butter. Neo muss sich in einem gnadenlosen Kampf gegen hundert geklonte Liberale behaupten, bevor er im Inneren des Arbeitsamtes eine erschütternde Entdeckung macht …Das Ende des Films bleibt offen, die Fortsetzung „Arbeitsamt Revolutions“ folgt im Spätherbst. Werden die Arbeitslosen sich endgültig aus den Fängen der Behörde befreien können?

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