Meinung : Aus der Asche

SCHRÖDER UND DIE SPD IN UMFRAGEN

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Und siehe da: Aus der Asche erhebt sich – nein, Phönix ist Schröder nun doch nicht. Nur geht es ihm und der SPD nach der jüngsten Umfrage ein bisschen besser. Ein wenig zynisch wirkt es zwar schon, dass Krieg der Grund ist. Schröders Nein zum Angriff auf den Irak: Die Mehrheit hat nicht geglaubt, dass es mehr ist als Wahlkampf. Jetzt erkennt sie, dass er dabei bleibt – und erkennt es an. Was erstens zeigt, dass sich bei den Deutschen die vergangenenen Jahrzehnte der Zurückhaltung im Hinblick auf Militäreinsätze nicht wegkommandieren lassen. Hier sitzt – ein amerikanischzivilisatorischer Erfolg – die Zurückhaltung tief. Übrigens auch bei den Anhängern der Parteien mit dem C für christlich im Namen, was CDU-Chefin Merkel sträflich unterschätzt. Darüber hinaus zeigt das Ergebnis aber, welchen Wert eine klare Haltung, besser Prinzipienfestigkeit hat. Wenn Schröder sie mal auf die innenpolitische Agenda anwenden würde, dann könnte es vielleicht in nächster Zeit weiteren Aufwind für die SPD geben. 32 Prozent sind ja noch kein schönes Ergebnis. cas

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