Beck, zum Nächsten : Trocken Brot

Metamorphose: Vom „Mecker-Beck“, wie ihn CDU-Generalsekretär Ronald Pofalla nannte, zum „Jammer-Beck“?

Jetzt wünscht sich der SPD-Vorsitzende Kurt Beck, die CDU, namentlich Angela Merkel, solle dem Partner seine Erfolge gönnen und nicht ständig „versuchen, ihm auch noch die letzte Butter vom Brot zu kratzen“. Das klingt so hilflos, so arm. Nun sage der Herr der Dünnhäuter nicht wieder, dass alles bloß mediengemacht sei. Was Rede und Rhetorik angeht, gibt es genügend Lehrbücher, die davor warnen, sich mit negativen Assoziationen zu koppeln; Das aber tut Beck. Gerade gehen die Blicke weg von der SPD, weil die Union sich in einer nie gekannten Weise über die Pendlerpauschale streitet, geradezu unchristlich – da kommt Beck. Ungünstiger kann der Zeitpunkt nicht sein. Das ist umso trauriger, als doch das Handwerkszeug des Politikers eben die Kommunikation mit der Öffentlichkeit ist. Wie sonst will er sie davon überzeugen, dass bei ihm die Stimme des Wählers, des Souveräns, gut aufgehoben ist? Das Beste, was sich über Becks Äußerungen (auch noch im Millionenblatt „Bild“) sagen lässt: Sie sind ehrlich. Ein Jammer. cas

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