Berliner Kinderärzte : Hilfe im Notfall

07.01.2013 00:00 Uhr

Alle Jahre wieder der gleiche Stress für akut erkrankte Kinder und ihre Eltern, aber auch für alle Ärzte und Schwestern, die sich über Weihnachten, Neujahr und Ostern um die Erste Hilfe für den Berliner Nachwuchs kümmern: Endlose Geduldsproben in Warteräumen sind die Regel. Die Helfer sind gehetzt, können sich den einzelnen Patienten kaum mehr im gebotenen Maße widmen. Höchste Zeit also, dass die Kassenärztliche Vereinigung (KV) ihren Auftrag erfüllt, die medizinische Notfallhilfe auch für Kinder sicherzustellen. Dazu müsste sie mehr pädiatrische Erste-Hilfe-Stellen in der Stadt schaffen. Doch die KV stellt sich stur. Wer dort nachfragt, hört immer den gleichen Satz.

Das derzeitige Angebot, heißt es, sei völlig ausreichend. Wieso haben sich dann aber während der vergangenen Feiertage mehr Eltern denn je über die Zumutungen geärgert und beschwert, die sie ertragen mussten, bis sich endlich ein Mediziner um ihr Kind kümmerte? Die Diagnose des Problems hat die Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin klar benannt. Wenn sich die KV nun nicht durchringt, ihre Blockade aufzugeben, wird sie es sich mit den Berliner Eltern endgültig verscherzen. Eine vernünftige Lösung muss her – spätestens bis zu den Osterfeiertagen. CS

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Unser/e Leser/in blinder meint zum Artikel: Besuch im Reichstag bleibt umständlich:
Da von den aktuell 620 Abgeordneten bei den Sitzungen sowieso nur 20% anwesend sind, bleiben fast fünfhundert Sitze unbelegt. Hier könnte man doch die wartenden Besucher nach der obligatorischen Einlasskontrolle "zwischenparken".
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