Berlins Auto-Abfackler : Ein mildes Urteil

Das Urteil gegen einen Autozündler ist nicht hart genug, um abschreckend zu wirken.

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Erfolge im Kampf gegen die Berliner Autozündelei sind leider selten. Die Täter fühlen sich sicher und machen weiter, obwohl die Sympathien für die Hassbrennerei nicht über randständige Milieus hinausreichen. Doch auch diesem Spektrum, das sich aus überdrehten Linken und unpolitischen Spinnern zusammensetzt, sollten Staat und Gesellschaft deutliche Signale senden. Eine Gelegenheit dazu hatte jetzt das Amtsgericht Tiergarten. Das milde Urteil für Detlef M., der im Mai einen BMW angeflämmt hatte, löste bei den Sympathisanten im Publikum indes Freude aus. Der Angeklagte kam mit einer Bewährungsstrafe davon. Nach Ansicht des Richters ist dennoch eine generalpräventive Wirkung gegeben. Doch das erscheint zweifelhaft. Eine stärkere präventive Wirkung hätte es ohnehin, wenn sich mehr Linke als bislang von dem Wahnsinn abgrenzen und die Täter politisch ausgrenzen würden. Ein starkes Signal wäre, wenn Linke links motivierte Hassbrenner, die auch Autos kleiner Leute abfackeln, einfach mal der Polizei melden.

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