Besetzte Liebigstraße : Solidarität mit Suffköppen
31.01.2011 21:16 UhrDie Eigentümer haben alles Recht für ihr Begehren, auch wenn sie sich anderen Lösungen verschlossen haben. Die Polizei aber hätte gerne auf den Einsatz verzichtet, um der radikalen Szene nach der endlich abgeflauten Hassbrenner-Welle gegen angebliche Nobelkarossen keinen Anlass zu neuer Solidarisierung zu bieten. Denn selbst unter Linksextremen wurde über das sogenannte soziokulturelle Zentrum eher als Abhängstation und Partylocation für Punks und Suffköppe gelästert.
Die Räumung aber schweißt die Szene zusammen und macht die „Liebig“ zum eingebildeten Kristallisationspunkt der Revolte, bei der sich Gewaltbereite aus anderen Städten hervortun wollen.
Nach einer Räumung wird deswegen noch längst keine Ordnung herrschen. Den 2000 Polizisten und Berlin stehen Tage der Gewalt bevor.













