Meinung : Billige Aktie, teures Geld

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Die Pariser Wirtschaftszeitung „Les Echos“ schreibt zu der gegenläufigen Lage an den Aktien- und Devisenmärkten:

Es gibt noch keine Flucht vor den Währungen, da die Beben an den Börsen noch nicht voll auf die Volkswirtschaften durchschlagen. Man könnte sogar sagen, dass sich die Währungen im Gegenteil ruhig entwickeln angesichts der materiellen und moralischen Krise der Märkte. Der Dollar sinkt geringer, als die amerikanischen Schulden es rechtfertigen würden. Und der Euro steigt so, wie es die europäische Wirtschaft verdient. Die Märkte, die die Aktionäre ruinieren, ruinieren glücklicherweise nicht die Währungen. Zumindest noch nicht – denn ihr Wert ist ebenfalls auf Vertrauen gegründet.

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