Meinung : Blind durchs Ökotop

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Zu den zahlreichen Nervensägen des öffentlichen Lebens zählt neben der Gesellschaft für bedrohte Völker und Attac auch der Bund der Steuerzahler: Oberschlaue Finanzstrafrichter, die hinterher immer schon alles vorher gewusst haben. Ätsch! Andererseits verdanken wir Herrn Däke und seinen Leuten immer wieder nützliche Hinweise auf Einrichtungen, die keiner kennt. Stellen Sie sich z.B. vor, Sie wollen in die Antarktis. Fragen über Fragen! Ist es erlaubt, Pinguine zu belästigen? Darf Sprengstoff an Mähnenrobben angebracht werden? Ist es sinnvoll, auf geschützte Pflanzen zu treten? Dürfen wir historische Stätten entfernen oder zumindest irreparabel beschmutzen? Ja, wir wären da komplett blind, hätte nicht das Umweltbundesamt eine schöne Broschüre gemacht, in der alle Antworten zu diesen Fragen zu finden sind. Die Antarktis hat aufgeatmet – und nur der Steuerzahlerbund trampelt wieder mal blind durchs Ökotop. Pfui!

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