Computerspiele : Du bist was du spielst

Computerspiele sind zu einer Massenkultur geworden. E-Sport ist heute ein sozialer Event, bei Turnieren machen Zehntausende mit, und die Stars werden verehrt wie Profi-Fußballer. In den Spielen gibt es sogar politische Debatten. Das Phänomen verrät einiges über unsere Gesellschaft

Michel Penke
Screenshot des Konsolenspiels «Grand Theft Auto V». Das Spiel hat mit einem Umsatz von mehr als 800 Millionen Dollar am ersten Verkaufstag einen neuen Rekord aufgestellt.
Screenshot des Konsolenspiels «Grand Theft Auto V». Das Spiel hat mit einem Umsatz von mehr als 800 Millionen Dollar am ersten...Foto: dpa/Rockstar Games

Anfang der 80er Jahre waren Computerspiele für das große Publikum noch nicht attraktiv. Games – das war nur was für Nerds, sagt Jeffrey Wimmer, Kommunikationswissenschaftler an der TU Ilmenau. „Erst mit dem Gameboy haben Computerspiele sich weitere Kreise erschlossen.“ Studenten, Frauen, Senioren – im Jahr 2010 ist die Schwelle erreicht: Erstmals sind in Deutschland die Spieler in der Mehrheit.

Da tobt die Debatte über Killerspiele schon seit knapp einem Jahrzehnt. Brutal und menschenverachtend, sagen die Kritiker und übersehen, dass Spiele wie „Counter Strike“ nur widerspiegeln, was in den Nachrichten aus Afghanistan und Irak zu sehen ist. Worüber die Medien berichten, das findet sich auch in digitalen Parallelwelten. Doch Computerspiele sind schon lange nicht mehr nur Gegenstand der öffentlichen Debatte. Mittlerweile haben sie sich zu einem eigenen Massenmedium entwickelt, das selbst politische Debatten führt....

Der vollständige Text samt Infografik findet sich in "Causa" vom 17. Mai 2015 - einer neuen Publikation des Tagesspiegels, die jeden Sonntag erscheint. Die aktuelle Ausgabe können Sie auch im E-Paper des Tagesspiegels lesen

0 Kommentare

Neuester Kommentar