Hollywood-Sequals : Heldenvermehrung

Kampfmaschinen, Dinos, Zauberer: Im Kino kehren sie immer wieder. So wie der fünfte "Terminator", der jetzt ins Kino kommt.

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Arnold Schwarzenegger als "Terminator".
Arnold Schwarzenegger als "Terminator".Foto: dpa

Es war die Maschine, die man mögen musste. Die, die man zuvor genau so intensiv gehasst hat. Denn erst sollte der Terminator den guten Jungen umbringen, der die Welt retten würde. Dann sollte er ihn vor Maschinen retten, die noch schlimmer waren als er selbst. Ja, ganz schön verworren, was Regisseur James Cameron 1984 in die Welt setzte: einen Film über die letzte Schlacht zwischen Mensch und Maschine. Das Imperium der Apparate will seinen Widersacher John Connor dadurch ausschalten, dass es dessen Mutter tötet – bevor die ihn geboren hat. Was „Terminator“ zu einer großen, gewalttätigen Meditation über Zeitreisen macht.

James Camerons Agent in Hollywood fand den Stoff unpassend. Cameron verkaufte die Rechte für einen Dollar entnervt an eine Produzentin, die die lächerliche Summe von 6,4 Millionen Dollar für ein allerhöchstens billiges Trash-Movie zusammenkratzen konnte. Arnold Schwarzenegger mokierte sich über den „Scheißfilm“, in dem er als die Titel gebende Killermaschine weniger als hundert Worte sagte und kaum eine Miene verzog.

Den vollständigen Text und eine Infografik finden Sie auch in Tagesspiegel "Causa" vom 28. Juni 2015, einer neuen Publikation des Tagesspiegels. Sie können "Causa" auch als E-Paper lesen.

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