Meine Inspiration : Der Causa-Fragebogen von Andreas Engel

Andreas Engel hat eine bewegte Medienlaufbahn hinter sich: Anfang der Neunziger arbeitete er als Chefkorrespondent der „Welt“ in Bonn, bevor er zu Burda wechselte. Heute ist er Berater mit Schwerpunkt CEO-Coaching.

Andreas Engel
Andreas Engel.
Andreas Engel.Foto: Promo

Was hat Sie zuletzt inspiriert?
Das Lebensmotto von Peter Handke in seinem jüngsten Buch „gestern unterwegs“. Es lautet: Große Neugier und heitere Wachheit. „Du musst durchdrungen sein von der Welt, von jeder ihrer noch so nebensächlichen Bewegungen.“
Bei welchem Thema haben Sie Ihre Meinung geändert?
Beim Thema selbst fahrende Autos.
Ihre Lieblingsformulierung derzeit?
Top!
Was haben Sie kürzlich gekauft – und warum?
Ein Paar neue Laufschuhe, um wieder mal Sport zu treiben.
Wovor haben Sie Angst?
Die meisten Ängste sind ja absolut unbegründet. Klar gibt es die, die jeder hat – Angst vor Krankheit zum Beispiel. Aber am meisten habe ich Angst vor Ignoranz und Intoleranz.
Auf welche Droge können Sie nicht verzichten?
Espresso und Süßes.
Wem würden Sie gerne mal einen Drink spendieren?
Hillary Clinton. Und dabei mal checken, ob sie wirklich so knallhart ist, wie ich denke, und ob sie sich provozieren lässt.
Welche Frage treibt Sie gerade um?
Die schlechter gewordenen Arbeitsbedingungen für Zeitungsjournalisten. Und wie und auf welchen digitalen Plattformen Qualitätsjournalismus in Zukunft möglich sein wird.
Was können Sie besonders gut?
Menschen ansprechen.

Dieser Fragebogen erscheint am 9. August 2015 in "Causa". "Causa" ist eine neue Publikation des Tagesspiegels, die Sie auch als E-Paper lesen können.

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