Meine Inspiration : Der "Causa"-Fragebogen von Bascha Mika

Bascha Mika ist als Chefredakteurin der Frankfurter Rundschau eine der profiliertesten und meinungsstärksten Journalistinnen des Landes. Hier beantwortet sie den "Causa"-Fragebogen.

Bascha Mika
Bascha Mika ist Chefredakteurin der "Frankfurter Rundschau".
Bascha Mika ist Chefredakteurin der "Frankfurter Rundschau".Foto: dpa

Was hat Sie zuletzt inspiriert?
Nicht was, sondern wer. Barbara Sichtermann, die in ihrer Kolumne schrieb: „Lachen lässt
sich nicht aufschieben.“
Bei welchem Thema haben Sie Ihre Meinung geändert?

Bei der Vorstellung, wie lange die Bildzeitung es schafft, beim Thema Griechenland Ressentiments zu recyceln. Sie macht es noch länger als erwartet.
Ihre Lieblingsformulierung derzeit?
Versteh ich nicht!
Was haben Sie kürzlich gekauft – und warum?
Ein Hochzeitsdress. Das Warum erübrigt sich.

Wovor haben Sie Angst?
Vor Dummheit, Feigheit und Verblendung – einschließlich jenen, die sie verbreiten.
Wenn Sie 100 Stunden am Stück frei hätten – was würden Sie tun?
Einen Baum pflanzen, mich drunter legen, zehn Bücher lesen und 100 Tassen Jasmintee trinken.

Auf welche Droge können Sie nicht verzichten?
Carsten.
Wem würden Sie gerne mal einen Drink spendieren?
Harry Potter.
Welche Frage treibt Sie gerade um?
Hält mein Nagellack bis heute Abend?
Was können Sie besonders gut?
Zeitung machen, Bücher schreiben, Fragebögen beantworten. (Aber das müssen
Sie beurteilen.)

Dieser Text erscheint am 2. August 2015 in "Causa". "Causa" ist eine neue Publikation des Tagesspiegels. Sie können Causa auch als E-Paper lesen.

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