Meteorologie : 100 Prozent Sicherheit wird es nie geben

Ab dem vierten, fünften Tag werden unsere Prognosen unsicherer. Davor ist die Trefferwahrscheinlichkeit bei über 90 Prozent. Das war früher anders.

Dominik Jung
Gewitter, Regen oder ziehen die Wolken vorbei?
Gewitter, Regen oder ziehen die Wolken vorbei?Foto: Christoph Schmidt/dpa

Die Wettervorhersage hat sich in den letzten Jahrzehnten deutlich verbessert – und wird das weiter tun. Seit den 60er Jahren werden Großrechner für die Wetterprognose eingesetzt, die immer leistungsstärker und genauer werden. Da hat die IT einiges geleistet.

Ein Beispiel: Das Wetter wird mithilfe von Wettermodellen berechnet. Es gibt zum Beispiel ein deutsches Wettermodell, ein französisches, ein amerikanisches und so weiter. Diese Modelle umspannen die Welt wie ein Gitternetz. An den Punkten, an denen sie sich schneiden, werden dann die Prognosen erstellt. Früher betrug der Abstand von Punkt zu Punkt aber manchmal 200 Kilometer. Heute sind es nur drei. Das bedeutet, dass nur sehr wenige Wetterphänomene „durch das Netz“ schlüpfen können....

Der Autor Dominik Jung ist Diplom-Meteorologe beim Wetterdienst Q.met und bei wetter.net

Der komplette Text findet sich in "Causa" vom 24. Mai 2015 - einer neuen Publikation des Tagesspiegels, die jeden Sonntag erscheint. Die aktuelle Ausgabe können Sie auch im E-Paper lesen.

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