Städtepartnerschaften : Bürgermeister regieren die Welt

Bürgermeister halten sich nicht lange mit diplomatischen Vorreden auf, sie finden rasch zu pragmatischer Kooperation. Sie werden die Welt von morgen regieren.

Wolfgang Schmidt
Blick von der Außenalster auf die Hansestadt Hamburg. Foto: Daniel Reinhardt/dpa
Blick von der Außenalster auf die Hansestadt Hamburg.Foto: Daniel Reinhardt/dpa

Der Bund der Hansestädte ist Geschichte. Viele Aufgaben, die einst im Zentrum dieser Zusammenarbeit standen wie der Freihandel, die Sicherung der Seewege und die Piratenbekämpfung, fallen heute in die Kompetenz der Nationalstaaten oder von supranationalen Organisationen wie der EU, der WTO oder der UN. Die Städte gewinnen aber auf anderen Gebieten an Bedeutung – und damit auch ihre internationale Kooperation. Mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung lebt heute in Städten. 70 Prozent der Treibhausgase stammen aus Städten. Die Bürgermeister stehen vor der Herausforderung, viele drängende Zukunftsfragen zu lösen: die Grundversorgung der Menschen mit Wasser, Energie, bezahlbarem Wohnraum, Kultur und Dienstleistungen sowie die Vereinbarkeit von Leben und Arbeiten auf begrenztem Raum....

Der Autor Wolfgang Schmidt vertritt Hamburg beim Bund, der EU und in auswärtigen Angelegenheiten.

Der komplette Text findet sich in "Causa" vom 24. Mai 2015 - einer neuen Publikation des Tagesspiegels, die jeden Sonntag erscheint. Die aktuelle Ausgabe können Sie auch im E-Paper lesen.

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