Trends der Woche : Der European Song Contest setzt auf Beiträge mit Botschaft

Der Eurovision Song Contest ist schon immer auch politisch. Was Conchita Wurst vergangenes Jahr schon für Genderthemen geleistet hat, verlagert sich dieses Mal auf andere Bereiche.

Irving Wolther
Conchita Wurst, die Gewinnerin des ESC vom letzten Jahr
Conchita Wurst, die Gewinnerin des ESC vom letzten JahrFoto: Ursula Düren/dpa

Conchita Wurst muss man nicht toppen, trotzdem geht der Trend beim Eurovision Song Contest 2015 hin zu noch mehr Beiträgen mit Botschaft. Entweder durch die Texte der Lieder – oder vermittelt durch die Künstler selbst.

Passenderweise ist das Motto in diesem Jahr „Building Bridges“, mit dem auch der ORF ein starkes Zeichen in diese Richtung setzt. Der ESC war nie unpolitisch, kann es auch gar nicht sein: Dort, wo Länder in einem Wettstreit aufeinander treffen, lassen sich Kultur und Politik nur schlecht trennen...

Irving Wolther promovierte über den ESC. Demnächst erscheint sein neues Buch „Die ganze Welt des Songcontests“.

Der komplette Text findet sich in "Causa" vom 17. Mai 2015 - einer neuen Publikation des Tagesspiegels, die jeden Sonntag erscheint. Die aktuelle Ausgabe können Sie auch im E-Paper lesen.

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