Trends der Woche : Gleiche Löhne in Ostdeutschland sind nah

Der Niedriglohnsektor muss trockengelegt werden, Ostdeutschland darf kein Niedriglohnland bleiben. Immer mehr Arbeitgeber haben es schon begriffen – die Löhne für Auszubildende steigen im Osten überproportional.

Reiner Hoffmann
Der teilweise verwitterte Schriftzug "Gemeinschaftswerk Aufschwung Ost" in Magdeburg.
Der teilweise verwitterte Schriftzug "Gemeinschaftswerk Aufschwung Ost" in Magdeburg.Foto: Jens Wolf/dpa

Vor 25 Jahren standen die Gewerkschaften in Ostdeutschland vor einem absoluten Neustart. Das Lohnniveau lag bei 60 Prozent des Westens, das einzige, was blühte, waren der Niedriglohnsektor und die Arbeitslosigkeit. Das hat sich grundlegend geändert. Mit der Arbeit der Gewerkschaften, die den schwierigen Strukturwandel begleitet haben, sehen die Einkommen heute entschieden besser aus: Das Lohnniveau liegt jetzt bei 97 Prozent, der Mindestlohn hat den Niedriglohn ausgebremst. Die jüngsten Auseinandersetzungen bei Amazon, in Krankenhäusern, oder Automobilzulieferern zeigen, dass die gewerkschaftliche Handlungsmacht gestärkt wurde...
Am 21. Mai feiert der Deutsche Gewerkschaftsbund DGB 25 Jahre Arbeit in den neuen Bundesländern.
Der Autor Reiner Hoffmann ist seit Mai 2014 Vorsitzender des Deutschen Gewerkschaftsbundes.

Der komplette Text findet sich in "Causa" vom 17. Mai 2015 - einer neuen Publikation des Tagesspiegels, die jeden Sonntag erscheint. Die aktuelle Ausgabe können Sie auch im E-Paper lesen.

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