Trends des Woche : Die Leinwand wird privat

In kleinen Sälen fühlt sich der Zuschauer unter seinesgleichen wohl. Und so ist in Abkehr von der Massengesellschaft eine Rückbesinnung zu beschaulichen, gemütlichen Kinos erkennbar.

Georg Kloster
Das Kino Central in der Rosenthaler Straße 39 in Mitte.
Das Kino Central in der Rosenthaler Straße 39 in Mitte.Foto: Volker Noth

Die Zuschauer wollen wieder eine individuellere Atmosphäre, wenn sie ins Kino gehen. Das kann bedeuten, dass sie mehr Komfort und Service wünschen wie in der Astor Filmlounge. Oder dass sie die besondere Architektur alter’ Kinos genießen wie in vielen unserer Häuser (Delphi, International, Cinema Paris, Odeon).

Die noch erhaltenen Kinos mit nur einem Saal oder die zur Zeit entstehenden Kiez-Projekte, etwa das Il-Kino im Wedding und die Wolf Kinos in Neukölln, bieten mit relativ wenigen Plätzen am ehesten ein persönliches Ambiente und eine direkte Ansprache. In Kiezprojekten wird der Kinobetreiber wieder zum Intendanten. Das gab es schon einmal...

Georg Kloster ist Chef der Yorck-Kinogruppe, die in Berlin 12 Kinos mit 29 Sälen betreibt. Hat unser Experte Recht? Diskutieren Sie mit!

Der vollständige Text findet sich in "Causa" vom 26. April 2015 - einer neuen Publikation des Tagesspiegels, die jeden Sonntag erscheint. Die aktuelle Ausgabe können Sie auch im E-Paper lesen.