Meinung : Das Hanf-Wunder

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Es geht immer weiter bergab mit der Bildung der Deutschen. Jetzt hat Christian Ströbele, ein notorischer Schwerintellektueller, zwar die Hitparade erobert – doch wie heißt der Song? „Gebt das Hanf frei!“ Wo doch Hanf, wie die DudenRedaktion gestern bestätigt hat, männlich ist. Gebt den Hanf frei! Bzw. eben auch nicht, denn wir brauchen ja klare Köpfe, um den Herausforderungen... Blablabla. Hat ja doch alles keinen Sinn, wie uns die bildungsmäßig enteilten Finnen zeigen. Sie senken jetzt die Steuern! Eine Demütigung für die Bundesregierung, auch wenn es nur um Alkoholsteuern geht. Denn die Finnen holen sich ihren Wodka zurzeit lieber billig aus Estland. Wirtschaftsliberales Kalkül: Die Mindereinnahmen werden durch verstärktes Saufen des einheimischen Fusels wieder ausgeglichen. Sehen Sie, Herr Eichel: So hält man durch verstärkte Appelle an die niederen Instinkte den Etat im Gleichgewicht und senkt gleichzeitig das Bildungsniveau ein wenig, was die neidischen Mit-Europäer besänftigt. Nützt das uns Deutschen? Wir könnten zum Beispiel den Hanf freigeben und ihn sofort mit einer deftigen Steuer belegen. Und wenn dann alle in Holland kaufen, wird sie wieder gesenkt. Wunder der freien Marktwirtschaft!

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