")})}else Z(e)?e.top.open(d,o):e.location.assign(d)}function Y(e){e.style.setProperty("display","inherit","important")}function K(e){return e.height<1}function _(e,d){return 0==d.offsetHeight&&0!=e.offsetHeight}function O(e){return 0==e.offsetHeight}function V(e,d){var o="";for(i=0;i=2)){var i=o.getBoundingClientRect();if("undefined"==typeof o.width)var r=o.offsetHeight,h=o.offsetWidth;else var r=o.height,h=o.width;if(0!=r&&0!=h){var a=i.left+h/2,u=i.top+r/2,l=d.documentElement,p=0,s=0;if(e.innerWidth&&e.innerHeight?(p=e.innerHeight,s=e.innerWidth):!l||isNaN(l.clientHeight)||isNaN(l.clientWidth)||(p=d.clientHeight,s=d.clientWidth),0<=u&&u<=p&&0<=a&&a<=s){if(e.uabAv[n]++,e.uabAv[n]>=2){var f=function(){};T(t,f,f),e.clearTimeout(e.uabAvt[n])}}else e.uabAv[n]=0}}}e.UABPdd=H;var G=I("head"),F=null;navigator.userAgent.search("Firefox")==-1&&(d.addEventListener?d.addEventListener("DOMContentLoaded",z,!1):d.attachEvent&&d.attachEvent("onreadystatechange",function(){"complete"===d.readyState&&z()})),e.addEventListener?e.addEventListener("load",z,!1):e.attachEvent&&e.attachEvent("onload",z),e.addEventListener?e.addEventListener("addefend.init",z,!1):e.attachEvent&&e.attachEvent("addefend.init",z)}(window,document,Math); /* 3a5c75b490572c1e1694db187d06fe83 */

Meinung : „Das ist für immer …

Klaus Bachmann

… und ewig.“

Mit diesem Satz soll Neelie Kroes, die neue niederländische Wettbewerbskommissarin, EU-Kommissionschef Jose Manuel Barroso ihren Brief überreicht haben, in dem sie darauf verzichtet, später wieder auf einen Posten in der Wirtschaft zurückzukehren. Mit so vielen Selbstbeschränkungen wie Kroes hat bisher noch kein Kommissar seinen Posten angetreten: Um Interessenkonflikte zu vermeiden, musste sie sich auch verpflichten, während ihrer Tätigkeit nicht an der Beschlussfassung über Betriebe teilzunehmen, bei denen sie im Aufsichtsrat saß. Ihre Aktien und Optionen werden zudem von einem Treuhänder verwaltet.

Doch wie geeignet ist die 63-Jährige? Sie hat neun Jahre als Abgeordnete im niederländischen Parlament, vier Jahre als Staatssekretärin und sieben Jahre als Ministerin für Verkehr und Wasserwirtschaft hinter sich – aber kaum EU-Erfahrung. Als Vorstands- und Aufsichtsratsmitglied, ehemalige Ministerin und Rektorin zieht Kroes seit Jahren im Hintergrund die Fäden, um Frauen in wichtige Positionen zu hieven und sich dann ihrerseits weiterhelfen zu lassen – eine klassische niederländische Frauen-Karrieretechnik.

Das sei, so behaupten Bekannte und Freunde, ihre Antwort darauf, dass es ihr nach ihrem Rückzug aus der Politik vor 15 Jahren nicht gelang, in einem der großen Unternehmen der Niederlande Fuß zu fassen. Wann immer sie für einen Vorstandsposten kandidierte, hätten männliche Kandidaten den Vorzug erhalten. So landete Kroes vor allem in Aufsichtsräten: von Volvo über das Bauunternehmen Ballast Nedam bis zu den Niederländischen Eisenbahnen, Lucent Technologies und dem britischen Mobilfunkbetreiber MMO2. Verwalten durfte sie nur Stiftungen und die Universität Nyenrode, deren Rektorin sie 1991 wurde.

Ihre Stunde kam, als die rechtsliberale Parteiführung vor den letzten Wahlen nach weiblichen Parlamentskandidaten suchte. Deren Galionsfigur in Brüssel, EU-Kommissar Frits Bolkestein, hatte angekündigt, für keine weitere Amtszeit zur Verfügung zu stehen. Die Rechtsliberalen meldeten Anspruch auf die Nachfolge an, doch die Christdemokraten von Premier Jan Peter Balkenende zögerten lange. Balkenende wollte ein „schwergewichtiges Portefeuille“ für die Niederlande. Kroes kam zum Zug, weil Barroso Schwierigkeiten hatte, die angekündigten acht Frauen für seine EU-Kommission zusammenzubekommen. Balkenende bot ihm einen Ausweg: Würde den Niederlanden ein einflussreicher Wirtschaftsposten zugeteilt, werde Balkenende eine Frau bringen. So bekam jeder, was er wollte: Balkenende einen „schwergewichtigen Posten“ für Holland, die Rechtsliberalen ihre Kandidatin, Barroso eine achte Frau und Kroes ihren größten Karrieresprung.

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben