Meinung : Das Mehdorn-Pfand

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Kann mal bitte jemand den aktuellen Sachstand beim Dosenpfand erklären? Das Rücknahmesystem kommt oder auch nicht, dafür gibt es keine Pfandpflicht für kohlensäurehaltige Milchmixgetränke, außer, sie enthalten Alkohol, wiederum aber nicht, falls sie in dosenähnlichen … Dieses Chaos muss ein anderes werden – und das schafft nur einer: Hartmut Mehdorn. Erst einmal würde er mit dem Prinzip aufräumen, dass jede Dose nur einen Preis und ein Pfand hat. Wer sein SixPack beispielsweise mehrere Monate im voraus bestellt, würde von der Pfandpflicht befreit, Spontankäufer dagegen müssten doppelt zahlen. Wer kurz vor Dosenöffnung plötzlich von Tuborg auf Warsteiner umsteigen will, hätte mit einer hohen Stornogebühr zu rechnen, die wiederum beim Umsteigen auf alkoholfreie Getränke reduziert würde. Die „PfandCard“, ein Jahr im voraus erworben, brächte 25 Prozent Ermäßigung, allerdings nicht in den durstfördernden Wetterlagen über 30 Grad Celsius. Ein Nachteil des Mehdorn-Pfands sei nicht verschwiegen: Beim Kauf von Cola an der Imbissbude kann es zu Verzögerungen bis zu zwei Stunden kommen. Beschwerden sind zwecklos.

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