Meinung : Das war’s dann wohl

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Vor nur zwei Monaten war Gerhard Schröder noch ein triumphierender Wahlsieger. Jetzt wird er mit Kritik bombardiert: von Rechts und Links, aus dem In und Ausland, von Rentnern und Geschäftsleuten. Seine Popularität ist auf ein neues Tief gesunken. Die Vertrauenskrise, so sagen gut informierte Quellen in Berlin, könnte den Kanzler dazu bewegen, schon im nächsten Frühjahr zurückzutreten. Selbst wenn die Sozialdemokraten in Niedersachsen an der Macht bleiben, läuft ihre Zeit ab. Der Kanzler wird mehr und mehr zu Kooperationsgeschäften mit den Christdemokraten gezwungen sein und darüber seinen Juniorpartner, die Grünen, vernachlässigen. Eher früher als später wird die Regierung unter dieser Last zusammenbrechen.

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