Debatte um Stellenbesetzung : Macht Koppers zur Polizeipräsidentin!

Berlin hat schon eine gute Polizeipräsidentin: Interims-Amtsinhaberin Margarete Koppers. Also worauf wartet Innensenator Körting noch? Ein Kommentar.

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Amtierende Polizeipräsidentin Margarete Koppers.
Amtierende Polizeipräsidentin Margarete Koppers.Foto: dpa

Eine peinliche Niederlage für den Senat ist das, dieser Richterspruch zum Auswahlverfahren des neuen Polizeipräsidenten. Was da alles hätte vorher gemacht werden sollen und müssen – im Grunde müsste das doch den Beteiligten klar sein, oder? Nein, nein, natürlich hat das nichts damit zu tun, dass die SPD schon so lange in der Stadt regiert; ist nur einfach dumm gelaufen, dass einer aufbegehrt hat. Sonst hätte der geneigte Bürger gar nichts davon mitbekommen. Aber im Ernst: Niederlagen vor Gericht sind noch keine politischen, jedenfalls dann nicht, wenn man sich danach klüger verhält. Und das ist Innensenator Ehrhart Körting, der ewig im Amt ist (und noch ewig bleiben will, wie es scheint), allemal zuzutrauen. Soll er doch einfach die amtierende Polizeipräsidentin nehmen! Eine Frau an der Spitze der Megametropolenpolizei, das hat jetzt schon was, weil die Amtsinhaberin ihre Sache richtig macht, gut macht. Sagen Experten. Und je länger sie interimistisch auf dem Posten ist, desto größer ist ihre Erfahrung, desto besser passt sie. Logisch, nicht? Margarete Koppers passt: zur Stadt, zur Polizei, zu Körting, überhaupt. Also, nicht mehr lange warten – Zugriff.

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