Meinung : Demnächst in Rosenheim

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Pech für Alois Glück. Weil niemand der CSU im bayerischen Wahlkampf „Hals und Beinbruch“ wünscht – denn das hieße Eulen nach Athen tragen – hat sich der CSU-Fraktionschef im kämpferischen Einsatz einen Arm gebrochen. Glück trägt nicht schwer daran. Denn mit den Armen verhält es sich wie mit Bayern: „Gott sei Dank ist es nur der linke Arm. Die Linken sind halt immer schwächer.“ Und Glück haben sie auch nicht. SPD-Spitzenkandidat Franz Maget jedenfalls hat beim Gäubodenfest in Straubing ein Dutzend Mal versucht, einen Ball in eine Milchkanne zu werfen – vergeblich. Derweil CSU-Spitzenkandidat Edmund Stoiber seinen Wahlkampf in Augsburg eröffnet und sich bei dieser Gelegenheit „als erster Manager, als erster Angestellter dieses Landes“ geoutet hat. Und gleichzeitig klargestellt hat, dass in hoch entwickelten Demokratien auch Angestellte im Plural majestatis von sich reden dürfen: „Wir quälen uns für dieses Land“, hat Stoiber gerufen. Was Christian Ude jedenfalls im Wahlkampf für überflüssig hält. Der sozialdemokratische Oberbürgermeister von München weiß: „Nur ein Fantast könnte in Zweifel ziehen, dass das Rennen, was die Vergabe des ersten Platzes betrifft, gelaufen ist.“ Die „Maget-gewinnt-Tour“ geht trotzdem weiter. Demnächst mit Gerhard Schröder in Rosenheim. tib

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