Meinung : Der Große Aufsichtsratsvorsitzende

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Auf der Suche nach den letzten Geheimnissen wenden wir uns heute der Frage zu: Wo ist Gott – auch an der Börse? Versteht der alte Herr etwas von old und new economy; waren Berg- und Talfahrt der letzten Jahre gar sein Werk, um die Gier der Menschen zu bestrafen? Wenn, dann war der Zorn des Großen Aufsichtsratsvorsitzenden so gewaltig, dass er nicht mal vor den Vorständen seiner Tochterunternehmen Halt machte. 1,3 Milliarden Euro hat die anglikanische Kirche von England in nur sechs Monaten an der Börse durchgebracht, ein Viertel ihres Vermögens. Warum hat er denen nicht mal einen kleinen Insidertip geben? (Ist das jetzt der ultimative Beweis, dass es Insiderwissen nicht gibt – gar nicht geben kann, weil die Börse keiner Logik folgt, nicht mal einer himmlischen?) Vielleicht hätte er ja können, wollte diesmal nur nicht – bei dieser abwegigen Aktienauswahl: Telekommunikation, Pharmabranche… Die gute Botschaft, Kommunikation mit den Massen, auch Heilkunde: Darauf hatte die Kirche mal ein Monopol. Wenn sie ihr Kerngeschäft so vernachlässigt – da muss Strafe einfach sein! cvm

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