Meinung : Der Kampf gegen den Terror: Über alle Berge

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Ernster als ernst - geht das? Es geht: Der Ernstfall ist längst ausgerufen, die Bundeswehr ist in Kabul, und nun suchen auch noch deutsche Soldaten Al-Qaida-Kämpfer in den Bergen. Seite an Seite mit amerikanischen Special Forces und mit der britischen Einheit SAS, hervorragend beleumundet und sehr anerkannt von den Verbündeten. Bei aller Sorge um die 100 Mann: Sage niemand, er hätte es nicht gewusst. Im Beschluss des Bundestags steht auch die Bereitstellung von Spezialkräften. Dass sie jetzt wirklich aktiv geworden sind hat, außer Stolz im Verteidigungsministerium, weitreichende Folgen. Es berechtigt die Bundesregierung, erstens ein Mitspracherecht bei allen weiteren Aktionen im Land einzufordern, zweitens bei Plänen, die darüber hinaus reichen, zum Beispiel in den Irak weisen. Wer nämlich Burden Sharing, also Lastenteilung, so ernst nimmt wie die Deutschen, der wird wohl auch klar seine Meinung sagen dürfen; zumal er selbst betroffen sein könnte. In Iraks Nachbarstaat Kuwait sind auch schon Bundeswehreinheiten ... Uneingeschränkte Solidarität hat der Kanzler versprochen - und gehalten. Mehr kann keiner verlangen.

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