Meinung : Ein Spendenaufruf

„Wo der Hunger politisch wird“ vom 23. Juli

Die Hungerkatastrophe in Ostafrika, die zurzeit die Welt erschüttert, bewegt viele Staaten und Bürger zu Spenden. Im Tagesspiegel werden die größten Geber genannt.

Wo aber sind die schwerreichen islamischen Länder? Im Wirtschaftsteil wird bisweilen berichtet: Ihr Problem sei es, die Milliarden von Petrodollars weltweit zu investieren. Gilt aber nicht das

„Almosengeben“, das „Zakat“, als erste der fünf Säulen des Islam? Und auch bei den beiden Katastrophen in Pakistan hörte man ausschließlich von der Millionenhilfe durch die UN und die humanitären Hilfsorganisationen. In Somalia wurden gegen den Hunger der Menschen kämpfende christliche Helfer beschossen und des Landes verwiesen. Was sagt denn die islamische Umma dazu?

Als regelmäßig spendenbereiter

Kleinverdiener und Christenmensch wird man doch fragen dürfen.

Dr. Christoph Hönig, Berlin-Zehlendorf

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