Meinung : Eine bestmögliche Geldanlage

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40 Millionen Infizierte und Aidskranke gibt es schätzungsweise. Und in den nächsten 20 Jahren könnten im schlimmsten Fall 68 Millionen Menschen von der Immunschwäche dahingerafft werden. Angesichts solcher Prognosen ist es schwer, nicht gleich ganz fatalistisch zu werden. Peter Piot aber, der wortgewaltige Leiter des Aids-Programms der Vereinten Nationen, forderte auf der Aids-Konferenz in Barcelona auch noch unverdrossen zehn Milliarden Dollar zur jährlichen Aids-Bekämpfung, um das Schlimmste zu verhindern. Piots Appell an die reichen Länder sollte nicht ungehört verhallen. Denn das Geld wäre im Kampf gegen Aids gut angelegt, schließlich machen die Krankheit und ihre sozialen Folgen vor keinem Erdteil Halt. Doch mit Geld allein ist es nicht getan. Es geht um massive politische Unterstützung für Aufklärungskampagnen und darum, Aidskranke nicht länger zu brandmarken. Auf der anderen Seite sollte nicht vergessen werden, dass es inzwischen bemerkenswerte medizinische Fortschritte bei der Therapie der Immunschwäche gibt. Und dass mittlerweile auch etliche Entwicklungsländer gute Erfolge bei der Aids-Bekämpfung haben. Es gibt also auch Anlass zur Hoffnung. Umso wichtiger ist die Hilfe für die Armen. wez

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