Meinung : Einstimmig

„Vom Wert der Ehre“ vom 2. August

Der Verfasser klagt das „Primat der Politik“ an einer Stelle ein, wo das verfassungsrechtlich geschützte Recht der Eigentümer, hier der Aktionäre, betroffen ist. Dabei lässt selbst das geltende Aktiengesetz den Wechsel von Vorständen in den Aufsichtsrat unter klar definierten Bedingungen zu.

Herr Dr. Ackermann ist durch einstimmigen Beschluss des Aufsichtsrats gebeten worden, sich auf der nächsten Hauptversammlung in diese Vertretung der Eigentümer wählen zu lassen. Er verkürzt damit seinen Vertrag als Vorstandsvorsitzender um ein ganzes Jahr und verzichtet auf seine vollen Bezüge in Millionenhöhe für diesen Zeitraum.

Die Kritik daran ist unangemessen und schränkt die Rechte des Aktionariats ein, wertvolle Fähigkeiten und Kompetenzen zu erhalten und nicht Wettbewerbern zu überlassen.

Dr. Detlev Rahmsdorf, Leiter

Konzernstrategie Kommunikation,

Deutsche Bank AG, Frankfurt am Main

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