Meinung : Er muss da raus

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Jetzt droht auch dem Kanzler ein „annus horribilis“, ein schreckliches Jahr. Alles steigt, aber nicht in einer Weise, die ihn amüsieren kann: die Zahl der Menschen ohne Arbeit, das Defizit und die Zahl derer, die in der Arbeit der rotgrünen Regierung erhebliche Defizite ausmachen. Weit mehr als 80 Prozent der Bürger sind mit Schröder & Co unzufrieden. Und die SPD sackt durch: Gerade mal 27 Prozent bekommt sie noch bei der so genannten Sonntagsfrage, also welche Partei gewählt würde, wenn am Sonntag Wahl wäre. Die Volkspartei unter 30 Prozent, und sinkend! Das ist ein Desaster. Rudolf Scharping wurde bei besseren Umfragen und mehr Machtbeteiligung in den Ländern vor ein paar Jahren auf dem Parteitag in Mannheim von der SPD-Spitze vertrieben. Schröder bleibt, weil er regiert. Womit das Dilemma beschrieben ist: Er kann nur bleiben, wenn er wirklich regiert. Die Stimmungspolitik hat ihn eingeholt. So mies war sie lange nicht. Da muss Deutschland endlich raus. Das Umfrageergebnis am Ende dieser Woche muss der ultimative Weckruf für den Kanzler und die Koalition sein. Haben sie verstanden? Die kommende Woche, besonders der Freitag, wird es zeigen. Sonst schließt das Jahr für Schröder horribel. Im November ist Parteitag. cas

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