FDP und de Maizière : Zweitstimmenkampagne

Verhalten der CDU-Minister bringt der FDP Zweitstimmen

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Peter Altmaier steht unter Druck
Peter Altmaier steht unter DruckFoto: dpa

Der Fall Thomas de Maizière hat ja doch noch eine andere Seite, eine ganz andere – die FDP. Was die damit zu tun hat? Zu Beginn der schwarz-gelben Veranstaltung hat man ihr vorgehalten, und zwar mit Recht, dass sie nicht ins Regieren finde: Ressorts nicht im Griff, Themen auch nicht.

Und jetzt?

Und jetzt? Jetzt wirkt sie beinahe schon wie der Fels in der Brandung. Na gut, das ist übertrieben. Datenschutz ist als liberales Thema noch nicht ganz der Renner, der er sein müsste. Aber dass Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (Justiz), Daniel Bahr (Gesundheit), Philipp Rösler (Wirtschaft), Dirk Niebel (Entwicklung) und Guido Westerwelle (Auswärtiges) nicht wüssten, was gerade abgeht in ihren Häusern – das kann keiner behaupten. Von denen würde auch keiner sagen: Ich habe die Verantwortung, aber trage sie nicht. Da stelle man sich nur mal den Ex-Fallschirmjäger Niebel vor!

Nein, witzigerweise sehen die Freidemokraten gerade in der Öffentlichkeit alle besser aus als Ronald Pofalla (Kanzleramt/Geheimdienste) und Kristina Schröder (Familie) von der CDU oder Hans-Peter Friedrich (Inneres) von der CSU. Ins Wanken gerät allmählich auch CDU-Mann Peter Altmaier (Umwelt/Energiewende), vom oben Genannten zu schweigen. Eine bessere Zweitstimmenkampagne hatte die FDP auch noch nicht. cas

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