FDP und Westerwelle : Wellenschlag

Sie rollt an, eine Welle gegen Westerwelle. Von weit hinten, aber der See kräuselt sich. In der FDP murren die meisten noch im Hintergrund.

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Es mag schon sein, dass der Hesse Jörg Hahn sich am Bundesvorsitzenden immer wieder abarbeitet, weil der ihn ducken will, auch schon geduckt hat nach dem Motto: Gewinn du erst mal eine Wahl, dann kannst du ins Präsidium, vielleicht. Nur so ganz ohne Einfluss sind die Hessen auch wieder nicht; ein paar Delegierte stellen sie schon auf Parteitagen, und eine Wiederwahl ist für Westerwelle kein Selbstläufer mehr. In Baden-Württemberg ist Birgit Homburger als Landesvorsitzende nicht mehr so stark, dass sie ihm alle Stimmen garantieren könnte. Andreas Pinkwart in NRW genauso wenig. An der Saar (gut, ein winziger Verband, allerdings beachtet wegen der „Jamaika“-Koalition) haben die Freidemokraten ihre Meinung bereits kundgetan: gegen W. Solche Grünliberalen gibt es nicht nur an der Saar. Sie treffen sich mit Sozialliberalen neuen Schlags in der Ansicht, dass der FDP-Chef seit „Neuland, Einstieg in einen Politikwechsel“ 1998 keine neue Idee mehr geboten hat. Und wenn die Baden-Württemberg-Wahl 2011 keine tolle Sache wird … Dann rast der See und will sein Opfer.

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